Rückblick Januar

Der Ausblick auf das neue Jahr: Viel Arbeit, vermutlich ein Umzug in Etappen und eine spannende Zeit, die da kommen wird. 

Als wir im Dezember das Haus verließen, machten wir es winterfest, denn es war klar, dass ich erst im Januar zurückkehren würde. Also wollten wir sichergehen, dass kein Frost oder Regen Schaden am Haus anrichten kann. Natürlich wären wir am liebsten die ganze Zeit auf Gotland geblieben.

Gleich Anfang Januar haben wir unsere Wohnung gekündigt, zu Ende Juni. Damit steht ein finales Datum fest. Schon schräg, wie es sich anfühlt, wenn plötzlich alles konkret wird.

Danach haben wir Umzugsunternehmen und Spedition angefragt, die Umzüge ins Ausland und speziell nach Schweden anbieten, um früh genug einen Termin zu bekommen. Was wir allerdings als Angebote bekamen, liegt jenseits unserer Möglichkeiten. Mit dem Geld könnten wir vermutlich unseren Hausstand einfach neu kaufen. Oder auch einen Kleinwagen.

Also haben wir uns entschieden, den Umzug komplett privat und in Etappen mit einer größeren Ladung im LKW zu machen. Mit etwas Glück finden wir Freunde, die Lust auf ein paar Tage Gotland haben.

So bestand der Januar vor allen Dingen aus beginnender Planung, Vorfreude, ein bisschen Grusel, wie das wohl alles werden wird und einer großen Sehnsucht endlich wieder auf die Insel zu fahren.

Ende Januar war es dann zumindest für mich wieder so weit. Mit im Gepäck: ein Haufen Zeug zum Renovieren.
Unsere Überlegung: Bei jedem Pendeln das Auto füllen, egal, ob mit Dingen aus der Wohnung, Kleidung, Kleinmöbel oder Werkzeug und Renovierungsmaterial. Jetzt bei der ersten Fahrt muss natürlich vor allem unser Werkzeug auf die Insel. Außerdem wollen wir im Obergeschoss des Hauses einen Teil der Dachschrägen öffnen, um den Raum zu vergrößern. Daher brauchen wir Dämmwolle, um das Dach zu isolieren. Folglich war das Auto dann vollgepackt mit diversen Rollen Dämmwolle. Ein durchaus lustiger Anblick.

Noch in Hannover haben wir eine Zeitleiste aufgestellt, was wann passieren muss und wann welche Renovierungsarbeiten im Haus geschehen sollen. An der konnte und wollte ich mich also abarbeiten: Streichen des Gästezimmers, streichen des Flurs, streichen des Wohnzimmers. Ein Anfang.

Das große Schnee und Eisdrama aus dem Dezember war im Garten zu recht überschaubaren Schneeinseln geschmolzen. Dennoch fantastisch anzusehen, vor allem mit dem blauen Himmel. 

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